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E-Mail-Auswertung und Postfachanalyse

Wir lesen Postfach-Exporte forensisch aus, entfernen Dubletten und machen jede Nachricht samt Anhang durchsuchbar. Was relevant ist, geht als PST-Archiv mit allen Metadaten an Sie zurück.

sowie MSG und EML werden direkt gelesen
PST, OST
werden extrahiert und wie eigene Dokumente durchsucht
Anhänge
Dubletten aus mehreren Postfächern sichtet Ihr Team nur ein einziges Mal
Einmal
Markierte Nachrichten mit Absender, Empfängern und Zeitstempeln
PST-Export

Die Antwort steht meist in einer E-Mail.

Nur in welcher von Hunderttausenden?

In fast jeder Untersuchung sind E-Mails die wichtigste Quelle. Sie zeigen, wer wann was wusste, wer wen informiert hat und an welcher Stelle eine Entscheidung gefallen ist. Zugleich sind sie die unübersichtlichste Quelle: Ein einzelnes Postfach umfasst schnell Zehntausende Nachrichten, und bei mehreren Beteiligten liegt dieselbe Mail in jedem Postfach noch einmal.

Wer Outlook-Dateien einfach öffnet, stößt schnell an Grenzen. Die Suche erfasst keine gescannten Anhänge, Filter nach Teilnehmern über mehrere Postfächer hinweg fehlen, und jede Weiterleitung erscheint als neuer Treffer. Dazu kann schon das Öffnen in einem gewöhnlichen Mailprogramm Lesestatus und Metadaten verändern.

Für eine belastbare E-Mail-Auswertung bereiten wir die Postfächer forensisch auf und führen sie in einem Index zusammen. Ihr Team sucht danach im Inspector über alle Postfächer gleichzeitig. Liegen neben den E-Mails auch Chats, Dateiablagen oder Audio vor, wird daraus eine vollständige eDiscovery.

So wird aus Postfächern eine Trefferliste.

Werkzeuge für die Arbeit mit E-Mails.
  • 01

    Alle Postfächer in einer Suche

    Exporte mehrerer Personen landen in einem Index. Eine Suche findet einen Begriff in allen Postfächern zugleich, statt dass jemand jedes einzeln öffnen muss.

  • 02

    Teilnehmer und Zeiträume

    Filter nach Absender, Empfänger, Zahl der Beteiligten und Zeitraum grenzen ein, welche Korrespondenz überhaupt in Frage kommt. Häufungen an einzelnen Tagen zeigt die Zeitachse.

  • 03

    Anhänge als eigene Dokumente

    Angehängte Dateien werden extrahiert, gescannte Anhänge per OCR lesbar gemacht. Ein Vertragsentwurf im Anhang ist damit genauso auffindbar wie der Text der Mail.

  • 04

    Dubletten zusammengefasst

    Dieselbe Nachricht in fünf Postfächern ist ein Objekt, nicht fünf Treffer. Das senkt die Zahl der Mails, die tatsächlich jemand lesen muss.

  • 05

    Präzise Suchsyntax

    Exakte Phrasen, ausgeschlossene Begriffe und Volltext lassen sich kombinieren. So trennen Sie etwa einen Projektnamen von einem gleichlautenden Alltagswort.

  • 06

    Export als PST-Archiv

    Markierte Nachrichten verlassen den Bestand als PST-Datei mit Absender, Empfängern, Zeitstempeln und Anhängen. Outlook öffnet sie direkt, Dritte erhalten genau die ausgewählten Mails.

Eine Suche, 47 Treffer.

Aus 1.731.310 Objekten im Beispielfall CASE-JKL1.

Die Suche nach „Interconnect“ grenzt den Bestand auf 47 Nachrichten ein. Links steht die Trefferliste mit Absender, Empfänger und Datum, rechts die geöffnete Nachricht im Volltext.

  1. 01

    Filter über der Liste

    Zeitraum, Anhänge und Zahl der Teilnehmer schränken die Treffer weiter ein.

  2. 02

    Treffer im Kontext

    Die erste Mail vom 12.06.2004 nennt eine Differenz von rund 4.200 € bei den abgerechneten Mengen.

  3. 03

    Anhang inklusive

    Die Aufstellung je Interconnect-Punkt hängt an der Mail und ist selbst ein durchsuchbares Dokument.

Ablauf einer E-Mail-Auswertung.

Von der Exportdatei bis zum Ergebnis.
  1. 01

    Postfächer bereitstellen

    Sie liefern Exporte als PST, OST, MSG oder EML, alternativ forensische Images, aus denen wir die Postfächer selbst gewinnen. Jede Datei erhält bei der Übergabe einen Hashwert.

  2. 02

    Aufbereitung

    Wir entpacken die Postfächer, lösen Anhänge heraus, erkennen Text in Scans und fassen Dubletten zusammen. Absender, Empfänger, Zeitstempel und Ordnerstruktur bleiben dabei unverändert.

  3. 03

    Suche und Markierung

    Ihr Team grenzt im Inspector nach Personen, Zeiträumen und Begriffen ein und markiert Funde als relevant, zur Prüfung oder als anwaltlich privilegiert. Mehrere Prüfer können parallel arbeiten.

  4. 04

    Ergebnis und Übergabe

    Relevante Nachrichten exportieren Sie als PST-Archiv, zusammengefasste Funde als Bericht mit Quellenangaben. Als privilegiert markierte Mails bleiben dabei außen vor.

Das Ergebnis einer E-Mail-Auswertung.

Weiterverwendbar in Akte, Gutachten und Mandat.

Am Ende steht keine lose Sammlung von Treffern, sondern ein dokumentierter Satz an Nachrichten, deren Herkunft sich jederzeit belegen lässt.

Index
Alle Postfächer in einem BestandDedupliziert, mit Anhängen und erhaltenen Metadaten.
PST-Archiv
Markierte E-MailsSamt Absender, Empfängern, Zeitstempeln und Anhängen.
Bericht
Funde mit QuellenangabeFür die Akte oder als Grundlage einer Stellungnahme.
Markierungen
Relevant, zur Prüfung, AnwaltsprivilegNachvollziehbar, wer welche Mail wann markiert hat.
Hashwerte
Bei Übergabe und ExportBelegen, dass die Nachrichten unverändert geblieben sind.

Was diese E-Mail-Auswertung anders macht.

Gegenüber der Suche im Mailprogramm.
  • 01

    Forensisch statt einfach geöffnet

    Postfächer werden aus Kopien gelesen und nie in einem Mailprogramm geöffnet. Lesestatus, Ordner und Metadaten bleiben so, wie sie bei der Sicherung waren.

  • 02

    Über Postfachgrenzen hinweg

    Korrespondenz zwischen mehreren Beteiligten ergibt ein Gesamtbild. Wer wem wann geschrieben hat, lässt sich ohne Wechsel zwischen einzelnen Dateien nachvollziehen.

  • 03

    Fragen in eigenen Worten

    Neben der Suchsyntax gibt es den KI-Modus. Er beantwortet etwa die Frage nach dem ersten Kontakt zweier Personen und nennt die Mails, auf die er sich stützt.

Fragen zur E-Mail-Auswertung.

Formate, Anhänge, Datenschutz.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.

  • Outlook-Datendateien als PST und OST, einzelne Nachrichten als MSG oder EML sowie Postfächer, die in forensischen Images in E01 oder AD1 enthalten sind. Andere Exportformate prüfen wir gern vorab.

  • Anhänge werden aus jeder Nachricht herausgelöst und als eigene Dokumente indexiert, gescannte Anhänge zusätzlich per OCR lesbar gemacht. Im Inspector bleibt sichtbar, zu welcher E-Mail ein Anhang gehört.

  • Ja. Zeitraum, Absender, Empfänger und Zahl der Beteiligten lassen sich als Filter setzen, auch kombiniert. So sichten Sie nur, was für die Fragestellung in Frage kommt, und nicht das gesamte Postfach.

  • Die Postfächer werden ausschließlich in Deutschland verarbeitet, Zugriffe werden pro Fall vergeben und protokolliert. Welche Postfächer und Zeiträume ausgewertet werden, legen Sie als Auftraggeber fest, am besten abgestimmt mit Ihrem Datenschutz.

  • Alle Postfächer eines Falls landen im selben Index, ob es zwei sind oder mehrere Dutzend. Bei sehr vielen Beteiligten planen wir Aufbereitung und Sichtungszugang vorab mit Ihnen.

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Das Team

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