Forensische Datenverarbeitung
Aus Ihren Asservaten wird ein Bestand, den Ihr Team in Sekunden durchsucht. Gearbeitet wird auf forensischen Kopien, mit Hashwert bei jeder Übergabe und einem Protokoll, das jeden Schritt festhält.
- Hashwert für jedes Asservat bei der Übergabe und vor dem Export
- SHA-256
- Gearbeitet wird nur auf forensischen Kopien, Originale bleiben unberührt
- Kopien
- Von der Extraktion bis zum Index ohne manuellen Zwischenschritt
- Automatisch
- Im eigenen Haus oder in zertifizierten deutschen Rechenzentren
- Deutschland
Rohdaten sind noch kein Beweismittel.
Erst die Aufbereitung macht sie auswertbar.Nach einer Durchsuchung, einem Hinweis oder einer Klage liegen Daten selten in einer Form vor, mit der jemand arbeiten kann. Ein forensisches Image enthält ein ganzes Dateisystem, ein Postfach-Export Tausende Nachrichten mit verschachtelten Anhängen, ein Scan ist zunächst nur ein Bild. Dazwischen liegen Dubletten, Archive in Archiven und Formate, die kein Bürorechner öffnet.
Die Aufbereitung muss deshalb zwei Dinge leisten. Sie muss Inhalte vollständig herauslösen, lesbar machen und zusammenführen. Und sie muss dabei so dokumentiert sein, dass sich später jede Datei auf ihre Quelle zurückführen lässt. Fehlt der zweite Teil, ist der erste vor Gericht wenig wert.
Genau dafür haben wir eine eigene Verarbeitungsstrecke gebaut. Sie läuft von der Übernahme bis zum Index automatisch, hält jeden Schritt im Protokoll fest und liefert einen Bestand, den Ihr Team im Inspector durchsucht. Was dort möglich ist, beschreibt die Seite zur eDiscovery.
Was in der Verarbeitung passiert.
Sechs Stufen, vom Image bis zum Index.- 01
Forensische Abbildung
Von jedem Asservat entsteht eine exakte Kopie. Alle weiteren Schritte laufen auf dieser Kopie, die Quelle selbst wird nie verändert.
- 02
Extraktion
Dateisysteme, Archive und Postfächer werden vollständig entpackt, E-Mails samt Anhängen herausgelöst. Verschachtelte Inhalte landen als eigene Objekte im Bestand.
- 03
Texterkennung
Gescannte Dokumente und Bilder mit Text durchlaufen eine OCR. Danach lassen sich auch Faxe, Belege und eingescannte Verträge per Volltext finden.
- 04
Deduplizierung
Identische E-Mails und Dateien, die in mehreren Postfächern oder Sicherungen liegen, werden erkannt. Ihr Team sichtet jedes Objekt nur einmal.
- 05
Strukturierung
Alle Inhalte kommen in ein einheitliches Format. Metadaten wie Absender, Empfänger, Zeitstempel und die ursprüngliche Ordnerstruktur bleiben erhalten und werden filterbar.
- 06
Indexierung
Am Ende steht ein Index pro Fall. Er trägt schnelle Suchen im Inspector, Analysen im Tracer und Exporte mit vollständiger Herkunftsangabe.
Jeder Schritt steht im Protokoll.
Ab der Übernahme der Asservate.Im Beispielfall CASE-JKL1 beginnt das Protokoll mit der Übernahme der Asservate A-01 bis A-05, deren Hashwerte das System prüft. Ab dann hält es jede Ernennung, Anmeldung, Markierung und jeden Export fest.
- 01
Übernahme mit Hashprüfung
Der erste Eintrag stammt vom System, noch bevor ein Mensch die Daten sieht.
- 02
Rollen pro Fall
Fallleitung, Prüfer und externe Gutachterin sehen jeweils nur die Quellen, die ihnen zugewiesen sind.
- 03
Nachträglich unveränderbar
Kein Eintrag lässt sich bearbeiten oder entfernen, auch nicht von der Fallleitung.
Von der Sicherstellung bis zur Sichtung.
Die Beweismittelkette in vier Abschnitten.- 01
Erfassung und Übergabe
Physische Datenträger, einzelne Dateien oder forensische Images in E01 und AD1 übergeben Sie persönlich oder per verschlüsseltem Upload. Die Übergabe ist nachvollziehbar dokumentiert, der Hashwert wird sofort erfasst.
- 02
Abbildung und Verarbeitung
Wir erstellen forensische Kopien und starten die Verarbeitungsstrecke. Formate außerhalb des Standards nehmen wir nach Absprache in die Verarbeitung auf.
- 03
Bereitstellung zur Sichtung
Der fertige Bestand kommt auf einen Sichtungslaptop, den wir mit installiertem Inspector liefern, oder wird im Sinacluster für Ihr Team freigeschaltet.
- 04
Export mit Nachweis
Funde verlassen den Bestand als PST-Archiv, Bericht oder, bei Kontodaten, als Geldkette. Ein erneuter Hashvergleich vor dem Export belegt die Unversehrtheit der Daten.
Wie der Bestand zu Ihnen kommt.
Je nachdem, wie sensibel der Fall ist.Die Verarbeitung ist in beiden Fällen dieselbe. Unterschiedlich ist nur, wo und wie Ihr Team auf den fertigen Bestand zugreift.
- Sichtungslaptop
- Vollständig offlineOhne Funkmodul und ohne Netzwerkanschluss, Inspector und Daten vorinstalliert. Das Gerät bleibt in Ihren Räumen.
- Sinacluster
- Zugriff per VPNAnmeldung mit drei Faktoren, mehrere Prüfer gleichzeitig, Rechenzentren in Eschborn und Frankfurt am Main.
- Formate
- E01, AD1, PST, OST, MSG, EML, ZIP und mehrDazu Office-Dokumente, PDF, Bilder, Video und Audio sowie Kontoauszüge in MT940, CAMT und CSV.
- Export
- PST-Archiv, Bericht, GeldkettenMarkierte E-Mails mit Metadaten, Funde mit Quellenangabe, Geldflüsse als PDF, PNG und Excel.
- Dokumentation
- Protokoll jedes SchrittsÜbergabe, Verarbeitung, Zugriffe und Exporte, jeweils mit Hashwerten belegt.
Worauf es bei der Verarbeitung ankommt.
Und wie wir es lösen.- 01
Nachvollziehbarkeit
Jede Datei im Bestand lässt sich auf ihr Asservat zurückführen. Hashwerte zu Beginn und vor dem Export zeigen, dass nichts verändert wurde.
- 02
Keine Handarbeit dazwischen
Die Strecke läuft automatisch bis zum Index. Weniger manuelle Schritte bedeuten weniger Fehlerquellen und eine kürzere Wartezeit bis zur Sichtung.
- 03
Kurze Wege
Software, Verarbeitung und Ansprechpartner sitzen unter einem Dach. Fragen zum Bestand klären Sie direkt mit den Menschen, die ihn aufbereitet haben.
Fragen zur Datenverarbeitung.
Formate, Dauer, Datenschutz.Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.
Forensische Images in E01 und AD1, Postfächer als PST, OST, MSG oder EML, Archive wie ZIP, Office-Dokumente und PDF, Bilder, Video und Audio sowie Kontoauszüge in MT940, CAMT und CSV. Sonderformate nehmen wir nach Absprache auf.
Das hängt vor allem von der Datenmenge, dem Anteil gescannter Dokumente und der Zahl der Quellen ab. Nennen Sie uns diese Angaben und Ihre Frist im Kontaktformular, dann erhalten Sie in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung zum Ablauf.
Nein. Von jedem Asservat erstellen wir eine forensische Kopie und arbeiten ausschließlich mit ihr. Der Hashwert des Originals wird bei der Übergabe erfasst und lässt sich jederzeit erneut prüfen.
Ausschließlich in Deutschland: im eigenen Haus oder in zertifizierten Rechenzentren an zwei Standorten im Raum Frankfurt, in Eschborn und in Frankfurt am Main selbst. Die Verschlüsselung greift auf dem Übertragungsweg ebenso wie auf den Datenträgern.
Persönlich auf Datenträgern oder per verschlüsseltem Upload. Für Uploads und den Überblick über laufende Verarbeitungen gibt es das Sinabis Dashboard.
Jeder Fall wird nach Datenmenge und Aufwand kalkuliert. Feste Listenpreise gibt es nicht, weil sich Bestände zu stark unterscheiden. Das Angebot erstellen wir auf Grundlage Ihrer Angaben.
Haben Sie einen Fall auf dem Tisch?
Schildern Sie Datenmenge, Quellen und Frist. Sie erhalten innerhalb eines Werktags eine Einschätzung zu Ablauf und Aufwand.Die Menschen hinter Explorer, Inspector und Tracer. Ihre Anfrage landet direkt bei uns in Bad Soden am Taunus.

