eDiscovery Software und Service
Wir bereiten E-Mails, Dokumente, Chats und Audio forensisch auf. Ihr Team durchsucht den ganzen Bestand im Sinabis Inspector, offline auf einem Sichtungslaptop oder gemeinsam per VPN.
- Dokumente in einer einzigen Trefferliste
- 1 Mio.
- E-Mails, Dateien, Chats, Termine, Ordner und Audio in einer Oberfläche
- 6 Quellen
- Sichtung auf Laptops ohne WLAN-Modul und ohne Ethernet-Port
- Offline
- Der KI-Modus nennt zu jeder Antwort die Quelldokumente
- Belege
Zu viele Daten für eine Sichtung von Hand.
Und zu wenig Zeit bis zur Frist.Ein einziges Verfahren bringt schnell Hunderte Gigabyte mit: Postfach-Exporte mehrerer Personen, Fileserver, Chatverläufe, Scans und Telefonmitschnitte. Wer diese Daten Ordner für Ordner öffnet, verliert Wochen. Die wichtigen Zusammenhänge liegen außerdem meist zwischen den Quellen und nicht in einer einzelnen Datei.
Dazu kommt die Beweisfrage. Jede Kopie muss sich erklären lassen, Metadaten wie Absender, Zeitstempel und Anhänge dürfen sich bei der Aufbereitung nicht verändern, und am Ende soll nachvollziehbar sein, wer welchen Fund wann markiert hat. Programme für die normale Büroarbeit sind dafür nicht gebaut.
eDiscovery löst beides zusammen. Elektronisch gespeicherte Informationen werden gesichert, technisch aufbereitet, in einem Index zusammengeführt und dann gezielt gesichtet. Bei Sinabis Analytics übernehmen wir die forensische Datenverarbeitung, Ihr Team arbeitet anschließend im Inspector an der eigentlichen Frage.
Was der Inspector mit Ihrem Bestand macht.
Sechs Funktionen, die in der Sichtung Zeit sparen.- 01
Eine Suche über alle Quellen
Ein Suchfeld für E-Mails, Dokumente, Chats, Termine und transkribierte Audiodateien. Treffer erscheinen schon während der Eingabe, auch in Beständen mit Millionen Objekten.
- 02
Filter, die Ermittler brauchen
Zeitraum, Teilnehmer, Zahl der Beteiligten, Anhänge und Betreff. Begriffe lassen sich exakt suchen oder gezielt ausschließen, damit aus Tausenden Treffern eine prüfbare Liste wird.
- 03
Ähnliche Fassungen erkennen
Der Inspector findet Kopien, Entwürfe und abgewandelte Versionen eines Dokuments und zeigt, welche Sätze zwischen zwei Fassungen hinzugekommen oder weggefallen sind.
- 04
Audio wie Text durchsuchen
Mitschnitte werden transkribiert und durchsuchbar. Ein Klick auf den Treffer springt an die Stelle im Gespräch, an der der Begriff fällt.
- 05
KI-Modus mit Quellenangabe
Fragen in eigenen Worten an den gesamten Bestand stellen, etwa wer mit wem in Kontakt stand. Jede Antwort verweist auf die Dokumente, auf die sie sich stützt. Die Bewertung der Antwort bleibt Sache Ihres Teams.
- 06
Markieren und exportieren
Funde als relevant, zur Prüfung oder als anwaltlich privilegiert markieren. Exportiert wird als PST-Archiv oder als Bericht, mit den Metadaten der Originale.
So sieht ein Fall im Inspector aus.
Alle Quellen auf einer Startseite.Nach der Aufbereitung öffnet Ihr Team den Fall und landet auf seiner Übersicht. Für jede Art von Daten gibt es eine Kachel mit der Zahl der Objekte, ein Klick führt in die passende Suche.
- 01
E-Mails und Termine
Kommunikation samt Anhängen, eingrenzbar nach Zeitraum, Teilnehmern und Anhängen.
- 02
Chats und Dokumente
Chatverläufe öffnen sich wie eine Unterhaltung, Dateien und Akten liegen im selben Index.
- 03
Audio und Ordner
Audiodateien sind durchsuchbar wie Text. Der Dateiexplorer zeigt die Ordnerstruktur der Originale.
Vom Datenträger zur Trefferliste.
Vier Schritte, jeder dokumentiert.- 01
Übergabe der Daten
Sie übergeben Festplatten, forensische Images oder Postfach-Exporte persönlich oder per verschlüsseltem Upload. Für jedes Asservat erfassen wir bei der Übergabe einen SHA-256-Hashwert.
- 02
Aufbereitung im Haus
Wir arbeiten auf forensischen Kopien, extrahieren E-Mails und Anhänge, erkennen Text in Scans, entfernen Dubletten und bauen einen Index pro Fall. Für reine Postfachbestände gibt es eine eigene E-Mail-Auswertung.
- 03
Sichtung im Inspector
Ihr Team sucht, filtert und markiert. Entweder auf einem vorkonfigurierten Sichtungslaptop ohne Netzwerk oder im Sinacluster, wo mehrere Prüfer gleichzeitig mit gemeinsamen Markierungen arbeiten.
- 04
Export für Akte und Mandat
Markierte Funde gehen als PST-Archiv oder Bericht hinaus. Vor dem Export berechnen wir die Hashwerte erneut. So ist belegt, dass sich die Daten seit der Übergabe nicht verändert haben.
Was Sie am Ende in der Hand haben.
Nicht nur Treffer, sondern einen belastbaren Bestand.Jeder eDiscovery-Auftrag endet mit Ergebnissen, die sich weiterverwenden lassen: in der Akte, im Gutachten oder im Gespräch mit dem Mandanten.
- Index
- Ein durchsuchbarer Bestand pro FallExtrahiert, dedupliziert, mit erhaltenen Metadaten.
- Sichtung
- Inspector mit Rollen und RechtenAuf dem Sichtungslaptop oder per VPN, Zugriffe werden pro Fall vergeben.
- Export
- PST-Archiv und BerichtMarkierte E-Mails mit allen Metadaten, Funde mit Quellenangabe.
- Nachweis
- HashprotokollHashwerte bei der Übergabe und vor dem Export, Abweichungen fallen sofort auf.
- Protokoll
- Audit-Log aller ZugriffeWer wann gesucht, markiert und exportiert hat.
Warum Sinabis Analytics.
Werkzeug und Aufbereitung aus einer Hand.- 01
Eigene Software
Den Inspector entwickeln wir selbst. Bringt ein Fall ein ungewöhnliches Format mit, nehmen wir es in die Verarbeitung auf, statt auf das Update eines fremden Herstellers zu warten.
- 02
Daten bleiben in Deutschland
Verarbeitet wird in unserem Haus oder in zertifizierten Rechenzentren in Eschborn und Frankfurt am Main. Auf Wunsch läuft die gesamte Sichtung ohne jede Netzwerkverbindung.
- 03
Geprüfte Infrastruktur
Den Sinacluster hat die SySS GmbH in einem Penetrationstest geprüft. Die Anmeldung erfolgt mit drei Faktoren, Daten sind bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt.
Fragen zur eDiscovery.
Was vor dem ersten Auftrag geklärt sein sollte.Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.
Die IT-Forensik sichert und untersucht einzelne Systeme, etwa um zu rekonstruieren, was auf einem Rechner geschehen ist. eDiscovery setzt bei den Inhalten an: Große Mengen an E-Mails, Dokumenten und Chats werden so aufbereitet, dass ein Team sich gezielt durch sie arbeiten kann. Viele Verfahren brauchen beides.
Der Inspector ist für Bestände mit Millionen Objekten gebaut, Trefferlisten fassen bis zu eine Million Dokumente. Sehr große oder ungewöhnlich zusammengesetzte Bestände planen wir vorab mit Ihnen, damit Aufbereitung und Zugang zur Frist passen.
Eine eigene Serverumgebung brauchen Sie nicht. Entweder liefern wir einen Sichtungslaptop mit installiertem Inspector und aufbereiteten Daten, oder Ihr Team meldet sich über eine verschlüsselte VPN am Sinacluster an.
Dokumente lassen sich mit der Markierung Anwaltsprivileg versehen. Beim Export bleiben so markierte Objekte außen vor, und das Protokoll hält fest, wer die Markierung gesetzt hat.
Nutzen Sie das Kontaktformular und nennen Sie Datenmenge, Quellen und Frist. Die Einschätzung zu Ablauf und Aufwand folgt meist binnen eines Werktags.
Ja. Die Demo im Browser zeigt Suche, Filter, Markierung und Export an einem Beispielfall.
Passt dazu.
Weitere Leistungen rund um den Inspector.Haben Sie einen Fall auf dem Tisch?
Schildern Sie Datenmenge, Quellen und Frist. Sie erhalten innerhalb eines Werktags eine Einschätzung zu Ablauf und Aufwand.Die Menschen hinter Explorer, Inspector und Tracer. Ihre Anfrage landet direkt bei uns in Bad Soden am Taunus.

